Monitoring ist keine Steuerung.
Monitoring zeigt, was geschieht oder bereits geschehen ist: Verbrauch, Erzeugung, Batteriezustand und Energieflüsse.
Die Steuerung fügt Entscheidung und Reaktion hinzu. Sie arbeitet damit, wann Energie gespeichert, wann sie genutzt und welche Reserve vorgehalten wird. Die Übersicht in der App ist wichtig, optimiert das System aber nicht von selbst.
Ein System. Mehrere Ziele.
Ein Unternehmen möchte vielleicht Kosten senken, Photovoltaik nutzen, Leistung sicherstellen, Fahrzeuge laden und eine Notstromreserve vorhalten. Die Batterie hat jedoch eine begrenzte Leistung und Kapazität.
Die Priorität eines Produktionsunternehmens kann die Leistung für die Anlagen sein, bei der Kühlung die Kontinuität und bei einer Flotte das Laden bis zur Abfahrt. Die Steuerung stellen wir daher nach dem Betrieb ein, nicht nach einer universellen Reihenfolge für alle.
Manchmal führt der beste Weg an der Batterie vorbei.
Lässt sich ein bestimmter Verbrauch sinnvoll in die Zeit der PV-Erzeugung verschieben, muss die Energie nicht erst gespeichert und später entladen werden. Die Batterie bleibt für eine andere Aufgabe verfügbar.
Je nach Projekt kann die Steuerung Photovoltaik, Batterie, das Laden von Fahrzeugen und ausgewählte Verbraucher koordinieren. Technische und betriebliche Grenzen bleiben dabei gewahrt.
Wir entscheiden auch danach, was wir erwarten.
Eine fortgeschrittenere Lösung kann Prognosen zu Verbrauch und Erzeugung sowie verfügbare Preisdaten nutzen. Ziel ist, das System auf den künftigen Bedarf vorzubereiten, nicht nur auf die momentane Situation zu reagieren.
Die erwarteten Ergebnisse vergleichen wir anschließend mit dem realen Betrieb. Die Anzahl der Batteriezyklen allein erklärt ihren Nutzen noch nicht.
Mit der Installation muss die Zusammenarbeit nicht enden.
Verbrauch, Arbeitsschichten, Photovoltaik und Flotte können sich ändern. Je nach vereinbartem Umfang kann die Zusammenarbeit mit Monitoring, Auswertung und Anpassung der Energiestrategie fortgesetzt werden.
Software steuert die Geräte. Das Energiemanagement bewertet laufend, ob ihre Nutzung noch dem Bedarf des Kunden entspricht.

