BESS für Mehrfamilienhäuser

Ein Haus. Gemeinsame Infrastruktur. Unterschiedliche Verbraucher.

Aufzüge, Beleuchtung, Pumpen, Lüftung und Garagen bilden den Allgemeinverbrauch des Hauses. Die einzelnen Wohnungen haben eigene Anschlüsse. Bei Photovoltaik, Batterie und dem Laden von Fahrzeugen sind diese beiden Ebenen zu unterscheiden.

BESS – Battery Energy Storage System (Batteriespeichersystem) kann Teil der Lösung sein. Zuerst müssen wir jedoch Anschluss, Messung und die Regeln des jeweiligen Hauses kennen.

Bewertung des Mehrfamilienhauses anfragen
01

Beginnen lässt sich mit dem Allgemeinverbrauch.

Eine Photovoltaikanlage (PV) kann die gemeinsamen Anlagen versorgen. Die Batterie kann einen Teil der Erzeugung in die Zeit verlagern, in der die Sonne nicht scheint.

Ein möglicher Nutzen für die einzelnen Wohnungen hängt von Elektroinstallation, Zählpunkten, Messung, Eigentumsverhältnissen und Vertragsbedingungen ab. Eine gemeinsame PV-Anlage und Batterie bedeuten daher keine automatische Aufteilung von Energie oder Einsparungen auf die Haushalte.

02

Die Garage braucht ein gemeinsames Ladekonzept.

Eine wachsende Zahl von Elektrofahrzeugen kann den Leistungsbedarf erhöhen. Die Fahrzeuge bleiben jedoch oft über Nacht angeschlossen, was eine zeitliche Verteilung des Ladens ermöglicht.

Zuerst prüfen wir ein intelligentes Lademanagement. Die Batterie kann dort Leistung ergänzen, wo die Steuerung nicht ausreicht und das Energieprofil es zulässt.

03

Elektrische und thermische Speicherung

Nutzt das Haus Wärmepumpen oder eine gemeinsame Warmwasserbereitung, bewerten wir diese zusammen mit PV-Anlage und Batterie. Nicht jede Kilowattstunde muss als Strom gespeichert werden; ein Teil kann sinnvoll direkt für Wärme genutzt werden.

Bei der Notstromversorgung unterscheiden wir gemeinsame kritische Geräte von der Anforderung, das ganze Haus zu versorgen. Der Notstrombetrieb muss gesondert geplant werden.

04

Zuerst das Modell. Dann die Technologie.

Zusammen mit der technischen Lösung sind Eigentum, Finanzierung, Betrieb, Service, Verantwortung und die Art der Bewertung des Nutzens festzulegen.

Energy Sharing und Energiegemeinschaften bewerten wir individuell nach dem aktuell umsetzbaren Mess-, Vertrags- und Regulierungsmodell. Daher gibt es keine universelle Lösung für jedes Haus.

Neubau und Bestandsgebäude haben unterschiedliche Möglichkeiten.

Bei einem neuen Projekt lässt sich die Energieversorgung gemeinsam und mit Spielraum für Wachstum vorbereiten. Bei einem bestehenden Haus gehen wir von den realen Leitungen und Verbrauchern aus.

Für eine Erstbewertung benötigen wir den Allgemeinverbrauch, die Art der Messung, die wichtigsten Anlagen, die Anschlussleistung, die PV-Anlage, die Parksituation und das geplante Laden.