Die Jahreserzeugung allein reicht nicht aus.
Ein Unternehmen kann im Jahr ungefähr so viel Energie erzeugen, wie es verbraucht, und sie dennoch mittags ins Netz einspeisen und abends zukaufen.
Wir betrachten den zeitlichen Verlauf: direkte Nutzung der Erzeugung, Überschüsse, Netzbezug und eine eventuelle Abregelung der PV-Anlage. Wichtig sind Werktage, Wochenenden und Saisonalität.
Ein Überschuss ist nicht automatisch ein Grund für eine große Batterie.
Wir müssen Leistung und Dauer der Überschüsse sowie den späteren Verbrauch kennen. Ein Teil einer Kapazität, die nur nach den besten Sommertagen dimensioniert ist, könnte im Rest des Jahres wenig genutzt bleiben.
Energie, die das Unternehmen direkt verbrauchen kann, muss nicht nur zu ihrer Nutzung durch die Batterie geleitet werden. Das Speichern verursacht Verluste und beansprucht die Lebensdauer der Anlage.
Wir betrachten auch weitere Nutzungsmöglichkeiten.
Die Batterie muss nicht nur für die Photovoltaik arbeiten. Je nach Projekt kann sie bei Lastspitzen, kurzfristig fehlender Leistung oder dem Laden von Fahrzeugen helfen. Eine Notstromversorgung ist nur mit einer entsprechenden technischen Planung möglich.
Eine Kombination von Funktionen kann die Auslastung des Systems verbessern. Ihr Nutzen lässt sich jedoch nicht einfach addieren, ohne gemeinsame Leistung, Kapazität und Reserven zu berücksichtigen.
Ist eine detaillierte Analyse sinnvoll?
Eine Erstbewertung kann ein großes Potenzial, die Notwendigkeit einer Kombination mehrerer Funktionen oder einen unzureichenden Nutzen der Investition zeigen. Auch die Entscheidung, vorerst keine Batterie zu installieren, ist ein nützliches Ergebnis.
Planen Sie eine Erweiterung der PV-Anlage, vergleichen wir auch Varianten mit höherer Erzeugung mit und ohne Batterie.

