Jede Filiale hat ihr eigenes Profil.
Der Verbrauch wird von Öffnungszeiten, Kühlung, Kundenfrequenz und Wetter beeinflusst. Die PV-Erzeugung kann sich gut mit dem Tagesverbrauch überschneiden; eine Batterie ist daher nicht überall nötig.
Wir bewerten die direkte Nutzung der Erzeugung, Überschüsse, Lastspitzen und die Möglichkeiten zur Steuerung der Geräte. Das Laden auf dem Parkplatz beziehen wir in die Energieversorgung der gesamten Filiale ein.
Finden wir zuerst die richtigen Standorte.
Bei einem größeren Netz können wir die Betriebe nach ihrem energetischen Charakter einteilen und Investitionsprioritäten festlegen. Manche eignen sich für BESS, andere erst nach Ergänzung von Photovoltaik oder nach Anpassung der Verbrauchssteuerung.
Ziel ist nicht, in jeder Filiale eine Batterie aufzustellen. Ziel ist, dort zu investieren, wo die Lösung einen angemessenen Wert hat.
Pilot. Auswertung. Ausweitung.
Beginnen kann man mit einer repräsentativen Gruppe von Betrieben. Nach Umsetzung des Pilotprojekts vergleichen wir das Modell mit dem gemessenen Betrieb und nutzen die Erkenntnisse für weitere Standorte.
Es geht nicht darum, eine Batteriegröße zu kopieren. Wir standardisieren die Art der Bewertung, berücksichtigen aber Unterschiede bei Verbrauch, Photovoltaik, Netzanschlüssen und Technik.
Lokale Steuerung, gemeinsamer Überblick
EMS – Energy Management System (Energiemanagementsystem) kann die Geräte einer konkreten Filiale koordinieren. Ein zentrales Monitoring kann je nach Lösung den Vergleich von Standorten, Ergebnissen und technischem Zustand ermöglichen.
Bei der Notstromversorgung bestimmen wir kritische Stromkreise, zum Beispiel Kühlung oder Betriebssysteme. Die Notstromversorgung muss Teil der technischen Planung sein; sie kann nicht allein aus dem Vorhandensein einer Batterie abgeleitet werden.

