Vom Dach in den Abendbetrieb
Ein großes Dach bedeutet nicht automatisch eine hohe direkte Nutzung der Photovoltaik. Bei einem Lager mit geringerem Tagesverbrauch können Überschüsse entstehen.
Ein Teil kann in der Batterie gespeichert und nach der Rückkehr der Fahrzeuge oder für den Abendverbrauch genutzt werden. Entscheidend sind jedoch Energiemenge, verfügbare Leistung und Spielraum zum Wiederaufladen des Speichers.
Die Flotte soll abfahrbereit sein.
Bei der Planung des Ladens betrachten wir Ankünfte, Abfahrten, tägliche Fahrleistung und den Energiebedarf der einzelnen Fahrzeuge. Die Summe der maximalen Ladeleistungen allein bestimmt nicht die benötigte Anschlussleistung.
Eine intelligente Steuerung verteilt die Leistung über die verfügbare Zeit. BESS kann dort Leistung ergänzen, wo die Steuerung allein nicht ausreicht. In das Modell beziehen wir auch das Laden von Gabelstaplern und weiteren Flurförderzeugen ein.
Ein Standort. Koordinierte Technologien.
Eine gemeinsame Batterie kann je nach Auslegung der Photovoltaik, dem Lager und dem Laden dienen. EMS – Energy Management System (Energiemanagementsystem) koordiniert verfügbare Quellen und Verbraucher nach betrieblichen Prioritäten.
In der Kühllogistik berücksichtigen wir Temperaturgrenzen. In einem automatisierten Lager wiederum die Geräte, deren Ausfall den Warenfluss stoppt. Ihre Notstromversorgung erfordert eine eigens geplante Architektur.

